Ich habe mich für das Medizinstudium entschieden, weil ich Menschen helfen wollte.
Doch im Alltag der Schulmedizin merkte ich schnell: Zwischen Schichtdienst, Dokumentation und Zeitdruck blieb kaum Platz für tiefgehende Begleitung.
Als berufstätige Mutter von drei wunderbaren jungen Menschen kam der Spagat zwischen Praxisalltag und Familie noch hinzu. Oft blieb das Gefühl, dass ich weder meinen Patientinnen noch meiner eigenen Familie die Aufmerksamkeit schenken konnte, die ich mir wünschte. Diese innere Zerrissenheit war nicht nur gedanklich präsent, sondern zeigte sich auch in meinem Körper.
Ich merkte, dass ich nur noch funktionierte. Mein Körper zog die Reißleine: Rückenschmerzen, Müdigkeit, ständige Anspannung. Ich versuchte, dagegenzuhalten - mit Massagen, Physiotherapie, Pausen, Kaffee oder Schmerztabletten.
Doch all das half nur kurzfristig. Ich spürte: Ich wurde weder meinem Umfeld noch mir selbst gerecht. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit meiner Arbeit ließ mich nicht mehr los.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, stark sein und funktionieren zu müssen, um die Erwartungen anderer zu erfüllen - obwohl man innerlich spürt, dass man nicht auf seinem eigenen Weg ist.
Dieser Tiefpunkt war der Ausgangspunkt meiner Transformation. Ich begann zu hinterfragen, was wirklich hinter körperlichen und emotionalen Herausforderungen steckt.
Ich tauchte tief in Energiearbeit ein und unternahm viele Innere-Kind-Reisen. Dabei erkannte ich, wie wertvoll eine ausgewogene Balance zwischen Körper, Geist und Seele ist. Eine Ganzheitlichkeit, die mir in der Schulmedizin gefehlt hat.